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Zyklus bei hoher Leistungsanforderung

  • 11. Mai
  • 2 Min. Lesezeit





In diesem Zyklusbeispiel aus dem Buch "Natürliche Empfängnisregelung" fällt erstmal der rot geschriebene Satz auf: viel Arbeit im Haushalt und beim Hausbau. Die Anstrengung spiegelt der Zyklusverlauf wieder.

Die Eireifungsphase verlängert sich, weil Östrogene immer wieder starten, aber die Kraft für eine volle Eireifung nicht ausreicht. Die Östrogenwirkung lässt sich am Zervixschleim als äußere Wirkung erkennen, während im Eierstock das Eibläschen reift, aber mehrere Anläufe bis zum Eisprung braucht. Die tatsächlich fruchtbare Zeit ist mit dem dritten (oder vierten) Auftreten von Zervixschleim gegeben. Natürlich kann man das nicht wissen, während man von Tag zu Tag Zervixschleim beobachtet und Temperatur misst. Zunächst mal sind die ersten sechs Tage als unfruchtbar anzunehmen, wenn diese Frau eine Anfängerin ist. Der siebte Tage ist sogar ein "trockener" Tag. Auch den könnte die Frau als unfruchtbar annehmen. Dann ein Tag "nichts gespürt, nichts gesehen". Vielleicht wie gewohnt (wenn die Frau keine Anfängerin ist) beginnt am 9. Zyklustag die Zervixschleimphase mit S weißlich. Dann mit jeweils einem Tag ZS-Pause zweimal zwei Tage mit S-EW, also ZS bester Qualität. D.h. beste fruchtbare Zeit! Die Frau setzt den Zervixschleimhöhepunkt am 15. ZT, aber die Temperatur steigt nicht an. Wäre die Frau in der Stillzeit oder am Ende ihrer fruchtbaren Zeit Richtung Menopause, könnte sie ab dem 19. ZT (Pfeil nach unten) Unfruchtbarkeit annehmen.

Am 21. ZT kann sie nach mehreren Tagen ohne Beobachtung ZS-gl wahrnehmen. Das ist ZS bester Qualität! Also beste fruchtbare Zeit! Am nächsten Tag bereits der ZS-Umschwung zu ZS schlechterer Qualität (w für weißlich). Der Temperaturanstieg (durch Progesteron) kommt allerdings auch verzögert:

Die dritte höhere Messung über sechs tieferen davor nach dem ZS-Höhepunkt ist am 28. ZT. Die sicher unfruchtbare Zeit ist erreicht. Die Frau ist sich sicher und hat das Zeichen X für Verkehr eingetragen.

Zusammen mit den drei höheren Messungen ist die Temperaturhochlage 12 Tage lang.





Dazu auch dieses Beispiel.

Martina Knodt
Adolph-Kolping-Str. 5

91217 Hersbruck

©2023 myfway

Zertifiziert für die sympto-thermale Methode zur Zyklusbeobachtung NER/J.Rötzer

 

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