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  • martina3416
  • 16. Dez. 2024
  • 5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. Jan.


Amenorrhoe

bezeichnet das Ausbleiben der Regelblutung.

Primäre Amenorrhoe bedeutet:

nach Vollendung des sechzehnten Lebensjahres ist noch keine Menstruation aufgetreten.

Sekundäre Amenorrhoe bedeutet:

Die Menstruation war schon regelmäßig und ist für mehr als drei Monate ausgeblieben ohne dass eine Schwangerschaft vorliegt.

Amenorrhoe ist physiologisch (natürlich, normal) vor der allerersten Menstruation und nach der allerletzten und während der Schwangerschaft und Stillzeit.


Anti-Müller-Hormon (AHM) zeigt die verbleibende abnehmende Eierstockaktivität und wird zur Fertilitätsdiagnostik herangezogen. Der Wert korreliert mit dem Alter. Er kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt im Zyklus bestimmt werden, da er innerhalb eines Zyklus. Ein erhöhter AHM-Wert kann im Zusammenhang mit einem polyzystischem Ovarsyndrom stehen.


Befruchtung (Fertilisation)

bezeichnet die Verschmelzung von Keimzellen im Rahmen der geschlechtlichen Fortpflanzung. Der Zellkern einer weiblichen Zelle wird mit dem Kern aus einer männlichen Zelle vereinigt. Die Zygote, die nun entsteht, ist ein neuer Organismus aus dem Erbgut der Mutter und des Vaters.


Eisprung s. Ovulation


Eizelle

ist die weibliche Keimzelle zweigeschlechtlicher Lebewesen. Die männlichen und die weiblichen Keimzellen haben je nur einen Chromosomensatz. Durch die Verschmelzung von Ei- und Samenzelle entsteht ein neuer Organismus. Die weitere Entwicklung ist in der genetischen Information enthalten.


Eileiter (Tuben)

Die Eileiter lassen sich als bewegliche Röhre beschreiben. Sie führen an beiden Seiten der Gebärmutter bis zu den Eierstöcken und enden dort trichterförmig in den Fimbrien (Schleimhautfransen), die sich um die Eierstöcke legen, um die freigegebenen Eizelle aufzufangen. Im Eileiter findet die Befruchtung statt. Durch die Bewegung der Eileiter wird die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter transportiert. Auf dem Weg finden die ersten Zellteilungen statt.


FSH (follikelstimulierendes Hormon)

wird in der Hirnanhangsdrüse gebildet und vom Hypothalamus gesteuert. FSH bewirkt die Follikelreifung (Eibläschen) in den Eierstöcken und fördert die Östrogenproduktion.

Die Zykluslänge und hängt folglich mit der Wirkung von FSH zusammen.

FSH ist in geringen Mengen auch in den männlichen Hoden aktiv.

 

Geschlechtsverkehr (Geschlechtsakt, Liebesakt)

bezeichnet die sexuelle Vereinigung von Mann und Frau. Durch Ejakulation (Samenerguß) des Mannes in der Vagina der Frau kann eine Frau in der fruchtbaren Zeit auf natürliche Weise schwanger werden.

Kulturhistorisch und juristisch war der Geschlechtsakt in fast allen menschlichen Zivilisationen hauptsächlich auf Heterosexualität und Fortpflanzung ausgerichtet (Wikipedia). Analsex birgt gesundheitliche Risiken.


Gebärmutter (Uterus)

bezeichnet den Teil der weiblichen Geschlechtsorgane, in dem sich ein Embryo oder auch mehrere Embryonen nach einer Befruchtung einnisten. Mit der Gebärmutterwand verbindet sich die Plazenta (Mutterkuchen), die sich aus dem embryonalen Organismus entwickelt. Dieses vorübergehende Organ sichert die Verbindung zwischen Mutter und Kind und sorgt bis zur Geburt für den Austausch von Sauerstoff, Nährstoffen und Hormonen.


Hormone

Hormone sind Botenstoffe im Körper, die in den endokrinen Drüsen gebildet werden. Hormone regeln Wachstum, Stoffwechsel, Fortpflanzung, Stimmung und Stressreaktionen und zirkulieren im Blut.

Im Zyklus spielen Östrogene, Progesteron, LH und FSH eine entscheidende Rolle. Für den Zyklusablauf ist außerdem Melatonin, das "Schlafhormon" wichtig. Auch Dopamin und Serotonin stehen mit den Hormonen in Verbindung, die als Geschlechtshormone bezeichnet werden.


LH (luteinisierendes Hormon)

wird in der Hirnanhangsdrüse) gebildet und vom Hypothalamus ausgeschüttet. Der genaue Zeitpunkt kann nicht vorhergesehen werden. Die Ausschüttung von LH bewirkt die Ovulation (Eisprung). In der Folge wird Progesteron ausgeschüttet und der geplatzte Follikel wird zum Gelbkörper umgewandelt.


Menarche

ist die erste Menstruation oder Regelblutung, die ein Mädchen erlebt.

Menstruation Andere Worte dafür sind Periode, Monatsblutung (oder nur Blutung), Regelblutung, "meine Tage".

Auf dieser Seite wird meist das Wort "Menstruation" verwendet. Aufgrund der Temperaturmessung lässt sich erkennen, ob es sich um eine sog. "echte Menstruation" handelt oder um eine Zwischenblutung. Vor einer echten Menstruation liegt eine Temperaturhochlage und damit beginnt ein neuer Zyklus.


Menopause

ist die letzte Menstruation im Leben einer Frau. Die Zeit davor wird Perimenopause genannt. Sie kann unterschiedlich lange dauern und verläuft für jede Frau anders.


Östrogene (Östradiol, Östron und Östriol)

zählen zu den wichtigsten weiblichen Geschlechtshormonen. Östrogene werden in den Eierstöcken gebildet und bewirken die Eibläschenreifung. Während der Schwangerschaft werden Östrogene in der Plazenta gebildet und versorgen Mutter und Kind. Östrogene bewirken eine gute Hautdurchblutung und wirken auf Haare und Körperform. Geringe Mengen werden bei Männern in den Hoden gebildet, bei beiden Geschlechtern in den Nebennieren.


Oligomenorrhoe

Seltene Blutungen bzw. lange Abstände zwischen den Blutungen.

Oligomenorrhoe ist in den ersten Jahren nach der Menarche (primäre), in der Stillzeit und in den Wechseljahren normal und nicht behandlungsbedürftig.

Belastungssituationen und Stress können zu Oligomenorrhoe führen. Sympto-thermale Zyklusbeobachtung gibt darüber Aufschluss, ob trotz Oligomenorrhoe ein gesunder Zyklus vorliegt.


Ovar (Ovarien)

bezeichnet den weiblichen Eierstock bzw. die Eierstöcke, weil der Eierstock paarig angelegt ist. Im Ovar sind alle Eizellen von Geburt an vorhanden.


Ovulation (Eisprung)

bedeutet, dass die reife Eizelle (der sprungreife Follikel) platzt und vom Eierstock freigegeben wird. Der Eileiter fängt die Eizelle auf. Im Eileiter findet die Befruchtung statt.


Oxytozin

ist ein Hormon und Neurotransmitter. Oxytozin wird im Hypothalamus des Gehirns gebildet und über die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) ausgeschüttet. Oxytozin wird als Bindungshormon bezeichnet: Es wird bei emotionaler und körperlicher Nähe freigesetzt und stärkt die Bindung zwischen Menschen.


Polyzystisches Ovarsyndrom (PCO)

Das PCOS ist die häufigste Ursache für erhöhte Androgenspiegel, Zyklusstörungen und daraus folgender Unfruchtbarkeit bei Frauen.


Pearl-Index Der Pearl-Index bezeichnet die Zahl der Schwangerschaften, die bei einem bestimmten "Use" eines Verhütungsmittels (typical use/perfect use) in einem Jahr auf hundert Paare bezogen, eintreten.

Beispiele: Pearl-Index ohne Verhütung ist ca. 80: es werden in einem Jahr von hundert Paaren 80 schwanger.

Pearl-Index auf der Grundlage von sympto-thermaler Zyklusbeobachtung

  • an den ersten sechs Zyklustagen 0,2

  • an den weiteren individuell bestimmten unfruchtbaren Tagen am Zyklusbeginn 0,9

  • in der sicher unfruchtbaren Zeit ist der Pearl-Index gleich 0.

Es gibt kein Verhütungsmittel mit dem Pearl-Index gleich 0.


Plazenta (s. Gebärmutter)



Polymenorrhoe

bedeutet, dass eine Frau regelmäßig in kurzen Abständen Blutungen hat. Ob eine Zyklusstörung zugrunde liegt oder nicht, lässt sich durch Zyklusbeobachtung vorklären.


Progesteron

ist ein körpereigenes Hormon (Gruppe der Gestagene). Es wird nach der Ovulation vom Gelbkörper gebildet (Gelbkörperhormon). Falls es zu einer Empfängnis kam, wird Progesteron von der Plazenta gebildet. Das Hormon sorgt für den Erhalt der Schwangerschaft. Geringe Mengen werden bei Männern in den Hoden gebildet, bei beiden Geschlechtern in den Nebennieren.


Testosteron

zählt zu den körpereigenen männlichen Geschlechtshormonen (Androgene) und wird in den Hoden gebildet. Geringe Mengen werden bei Frauen in den Eierstöcken gebildet, bei beiden Geschlechtern in den Nebennieren.


Zyklus (wörtlich: Kreis, Kreislauf)

Mit Zyklus ist die Zeit vom ersten Tag der Blutung bis zum letzten Tag ohne Blutung gemeint. Ein Zyklus besteht aus zwei Zyklusphasen. Diese werden von der Hypophyse aus hormonell initiiert.

Die Zykluslänge ist von Frau zu Frau unterschiedlich und kann auch bei einer Frau variieren.


Zervixschleim Zervix ist der Gebärmutterhals. Im Gebärmutterhals wird durch Östrogenwirkung der Zervixschleim gebildet und wird durch die Scheide/Vagina äußerlich sichtbar. Im Zervixschleim können Spermien mehrere Tage überleben.













Martina Knodt
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