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Eine der wertvollsten Informationen meines Lebens

  • martina3416
  • 3. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit


Während all der Jahre meines fruchtbaren Lebens war ich immer wieder fasziniert, welch ein Wunderwerk mein Körper ist und dass der Umgang mit meiner Fruchtbarkeit auf so einem verlässlichen und geregelten Zusammenspiel so vieler kleinster Dinge in meinem Körper beruhte.


Als junges Mädchen war ich – ich weiß nicht mehr, durch wen – Ende der 80er Jahre an eine der für mich wertvollsten Informationen meines Lebens gekommen: dass ich durch Selbstbeobachtung die Tage meiner Fruchtbarkeit bestimmen konnte und mich darin niemals von Aussagen der Ärzte abhängig machen musste.

So fing ich mit Aufzeichnungen zu meiner Fruchtbarkeit plus Schleimbeobachtung nach dem Buch der Natürlichen Empfängnisregelung von Prof. Dr. Rötzer an, noch bevor ich mit einem Jungen zusammen war.


Das Wissen, dass ich unverwechselbar und wertvoll war, wurde gesteigert durch mein Staunen über die Verlässlichkeit der wunderbaren Gesetze, denen mein Körper gehorchte, die ich einfach nur erforschen und nutzen musste.


Meine Aufzeichnungen gehörten nur mir; sie waren kein ärztliches Kauderwelsch, sondern mir selbst vollkommen verständlich und entschlüsselbar. Sie bestärkten

mich in meinem Selbstwertgefühl als Frau; sie halfen mir, die Geburtstermine unserer Kinder dem Arzt gegenüber viel genauer einzugrenzen, als er es konnte; sie gaben mir das Gefühl der Sicherheit, dass die Kenntnis meines Zyklus´ hilfreich nicht nur für Alltagsdinge ist (eine Mammographie sollte am besten bald nach den Tagen der Menstruation erfolgen), sondern auch bei schweren Entscheidungen (dass z. B. bei Brustkrebs eine OP mehr Erfolgschancen hat, wenn sie in

der Gelbkörperphase des Zyklus erfolgt).

Das steht in dem Buch von Rötzer „Die Frau und ihr persönlicher Zyklus“, das sowohl für den Laien als auch für den Arzt geschrieben ist.


Dieses Selbstwertgefühl half mir, als ich den Mann traf, der mein Ehemann werden sollte. Für mich war klar, dass seine Liebe gerade darin für mich erkennbar sein würde, ob er diesen Weg der Natürlichen Empfängnisregelung mit mir gehen wollte, und das wollte er.

Für einen Mann ist es nicht einfach, mit der Frau, die er liebt, nicht immer einswerden zu können, sondern sich nach der Fruchtbarkeit seiner Frau richten zu müssen, wenn der Kinderwunsch noch nicht dran ist.

Gerade deshalb achte ich es so hoch, dass er seine Wünsche nicht über den Verlauf meiner Natur stellte, wie es diejenigen Männer tun – und das nicht mal aus egoistischer Absicht, sondern einfach aus Unwissenheit - , die von ihren Frauen verlangen, die Pille zu nehmen, ohne daran zu denken, was das mit ihrem Körper macht.


Wir haben keine Erfahrungen mit unerfülltem Kinderwunsch. Das Wissen um meine fruchtbaren Tage, die grundsätzliche Bereitschaft für ein Kind, auch wenn es „ungelegen“ kommen sollte, das Leben ohne Pille sowie die Tatsache, dass es zu unserer Zeit noch keine mRNA-Impfstoffe gab, halte ich für wesentliche Dinge, warum es uns leicht wurde, Kinder zu empfangen.


Auch meine als völlig problemlos empfundenen Wechseljahre führe ich auf die Sicherheit zurück, die mir die Selbstbeobachtungen und Aufzeichnungen gaben.


Ich wünsche unseren Töchtern und allen Frauen das Privileg, das ich haben durfte: ihren Körper mittels Selbstbeobachtung zu kennen und auf die in ihn gelegten Fähigkeiten zu vertrauen statt ihn durch Chemie zu verletzen.


Ich wünsche unseren Söhnen und allen Männern das Interesse und die

Achtung für die Fruchtbarkeit ihrer Frau, die echte Gemeinschaft als Paar hervorbringen.

K.

Martina Knodt
Adolph-Kolping-Str. 5

91217 Hersbruck

©2023 myfway

Zertifiziert für die sympto-thermale Methode zur Zyklusbeobachtung NER/J.Rötzer


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